Häufig gestellte Fragen und Antworten FAQ
Grundlagen IMPCT for Change
Frage: Was macht IMPCT for Change genau?
Antwort: IMPCT for Change entwickelt Strategien und Prozesse, mit denen Unternehmen, Stiftungen und Social Entrepreneurs ökonomische, ökologische und sozio‑kulturelle Ziele erreichen. Im Fokus stehen systemische Hebel, messbare Wirkung und Resilienz. Statt Einzelmaßnahmen zu optimieren, werden Strukturen, Geschäftsmodelle und Kooperationen so ausgerichtet, dass nachhaltiger Wandel im Kerngeschäft verankert wird.
Frage: Wofür steht „Impact“ bei euch?
Antwort: Impact bedeutet für uns mehr als gute Absichten oder irgendein Ergebnis. Es geht um nachweisbare Veränderung von Strukturen und Verhalten – entlang der gesamten Wertschöpfung und in relevanten Systemen. Wir arbeiten mit Wirkungslogiken, KPIs und Monitoring, um Ursache‑Wirkungs‑Zusammenhänge sichtbar zu machen und sicherzustellen, dass Aktivitäten tatsächlich zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beitragen.
Frage: Warum legt ihr so viel Wert auf Resilienz?
Antwort: Resilienz ist die Fähigkeit von Organisationen, in Krisen handlungsfähig zu bleiben und sich aktiv weiterzuentwickeln. Klimakrise, Regulierung, soziale Spannungen und Marktdruck machen kurzfristige Lösungen riskant. Mit zukunftsfähigen Geschäftsmodellen, klaren Prioritäten und belastbaren Kooperationen helfen wir, Risiken zu reduzieren, Chancen zu nutzen und Stabilität mit Transformationsfähigkeit zu verbinden – wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich.
Arbeitsweise und Ansatz
Frage: Wie arbeitet IMPCT for Change in Projekten?
Antwort: Wir starten meist mit Analyse- und Co‑Creation‑Phasen: Markt- und Wesentlichkeitsanalysen, Stakeholder-Betrachtung, Wirkungslogiken und Hebel-Identifikation. Daraus entstehen Strategien und Maßnahmen – von Governance bis Kommunikation. Wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit den Teams vor Ort. Wir begleiten langfristig, können aber auch gezielt einzelne Phasen wie Strategieentwicklung, Reporting oder Monitoring übernehmen.
Frage: Was unterscheidet euch von klassischer Unternehmensberatung?
Antwort: Wir arbeiten systemisch, sektorübergreifend und konsequent wirkungsorientiert. Statt nur Effizienz oder Image zu optimieren, verknüpfen wir Geschäftsmodell, Nachhaltigkeit, Kultur und Partnerschaften. Unser Team bringt Erfahrungen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Stiftungswesen, Politik, und Social Entrepreneurship ein. Zusätzlich nutzen wir ein Netzwerk von Expertinnen und Experten, das projektbezogen andockt. So entstehen Lösungen, die strategisch tragfähig und praktisch umsetzbar sind.
Frage: Wie bezieht ihr verschiedene Stakeholder ein?
Antwort: Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn relevante Akteure beteiligt sind. Wir identifizieren zentrale Stakeholder aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft – intern wie extern. In moderierten Prozessen schaffen wir Räume für Dialog, Co‑Creation und gemeinsame Zielbilder. So entstehen tragfähige Kooperationen, klare Rollen und ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung, Wirkung und Prioritäten entlang der wesentlichen Themen.
Leistungen für Unternehmen
Frage: Welche Unternehmen unterstützt IMPCT for Change?
Antwort: Wir arbeiten mit Unternehmen verschiedener Größen und Branchen, die Nachhaltigkeit strategisch verankern wollen – vom Bundesliga‑Club bis hin zu Tourismusorganisationen. Entscheidend ist, dass sie bereit sind, Geschäftsmodelle, Strukturen und Kultur weiterzuentwickeln. Ob Einstieg, Regulierungsvorbereitung oder Vertiefung: Wir passen Tiefe und Umfang der Zusammenarbeit an Reifegrad, Ressourcen und Ambitionen an.
Frage: Wie helft ihr Unternehmen bei ESG, CSRD und Reporting?
Antwort: Wir verbinden regulatorische Anforderungen mit strategischem Mehrwert. Dazu gehören Wesentlichkeitsanalysen, Wirkungslogiken, KPIs, Datensysteme und die Konzeption von Nachhaltigkeitsberichten als Management‑Tool. Statt nur Berichts‑Pflichten zu erfüllen, nutzen wir Reporting, um Risiken, Chancen und Prioritäten sichtbar zu machen. So wird der Bericht zum Navigationssystem für Entscheidungen, Investitionen und die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen.
Frage: Welche typischen Leistungen bietet IMPCT for Change für Unternehmen und Organisationen an?
Antwort: Beispiele sind: Entwicklung von Nachhaltigkeits- und Transformationsstrategien, Analyse von Nachhaltigkeitsthemen entlang der Wertschöpfung, Aufbau von Wirkungslogiken und Monitoring, Moderation von Co‑Creation- und Stakeholder‑Prozessen, Entwicklung von Corporate‑Citizenship‑Ansätzen, Positionierung und Kommunikationskonzepten sowie Begleitung bei der Integration von ESG‑Kriterien in Finanzierung, Investitionen und Steuerungslogiken.
Stiftungen und Social Entrepreneurship
Frage: Wie unterstützt ihr Stiftungen konkret?
Antwort: Wir begleiten Stiftungen bei Strategie, Governance und Wirkung: von der Gründungsberatung und Satzungsgestaltung über Förderlogiken, Wirkungsketten und Monitoring bis zu Wirkungsberichten und Kommunikation. Ziel ist, Engagement wirksam, transparent und zukunftsfähig aufzustellen. Dazu gehören auch Organisationsentwicklung, Kooperationen mit Partnern sowie der Einsatz von Daten und Analysen, um Ressourcen dort zu bündeln, wo sie den größten Hebel haben.
Frage: Was bietet ihr Social Entrepreneurs?
Antwort: Wir unterstützen entlang des gesamten Lebenszyklus: Gründung, Rechtsform- und Geschäftsmodellentwicklung, Wirkungskonzept, Finanzierung und Skalierung. Gemeinsam definieren wir Impact‑Ziele, KPIs und Messlogiken, bauen Strukturen für Monitoring und Reporting auf und stärken Teams in Strategie, Governance und Kommunikation. Ziel ist, ökonomische Tragfähigkeit mit sozialem und ökologischem Mehrwert zu verbinden – und den Hebel für die SDGs gezielt zu nutzen.
Wirkung, SDGs und Modell
Frage: Wie versteht IMPCT for Change „Wirkung“?
Antwort: Wirkung bedeutet für uns die nachweisbare Veränderung von Zuständen, nicht nur die Durchführung von Aktivitäten. Wir schauen auf Output, Outcome und Impact: von Maßnahmen über Verhaltens- und Strukturänderungen bis zu langfristigen Effekten auf Umwelt und Gesellschaft. Durch systemische Analysen, Wirkungslogiken, KPIs und Feedbackschleifen machen wir sichtbar, wie Interventionen in komplexen Systemen greifen und wo nachjustiert werden muss.
Frage: Welche Rolle spielen die 17 SDGs in eurer Arbeit?
Antwort: Die SDGs sind für uns ein globaler Rahmen und ein gemeinsames Bezugssystem. Wir helfen Organisationen, die 17 Ziele und 169 Unterziele auf eine konkrete Geschäftstätigkeit zu übersetzen, zu priorisieren und mit strategischen Hebeln zu verknüpfen. So entstehen klare Schwerpunkte, messbare Beiträge und eine stärkere Resilienz gegenüber Krisen. Die SDGs dienen nicht nur der Kommunikation, sondern der strategischen Steuerung und der Ausrichtung von Investitionen.
Frage: Was ist das IMPCT‑Modell?
Antwort: Das IMPCT‑Modell ist unser Ansatz, transformative Wirkung als kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gestalten. Es verbindet Analyse, Strategie, Umsetzung und Lernen in einem Kreislauf. Organisationen erkennen systemische Zusammenhänge, identifizieren Hebel, setzen priorisierte Maßnahmen um und überprüfen ihre Effekte. Dadurch entsteht ein strukturierter, datenbasierter Weg, um Geschäftsmodelle, Strukturen und Kooperationen schrittweise in Richtung nachhaltiger Zukunftsfähigkeit zu entwickeln. Bild integrieren?
Zusammenarbeit und Einstieg
Frage: Für wen ist eine Zusammenarbeit mit euch sinnvoll?
Antwort: Für Organisationen, die Nachhaltigkeit nicht als Nebenprojekt, sondern als strategische Aufgabe verstehen wollen – egal ob Unternehmen, Stiftung oder Social Entrepreneur. Besonders sinnvoll ist die Zusammenarbeit, wenn Geschäftsmodelle, Governance, Kultur oder Partnerschaften vor einem Umbruch stehen. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, Prioritäten zu setzen und langfristig Wirkung zu entfalten, findet in uns einen Partner auf Augenhöhe.
Frage: Wie startet ein typisches Projekt mit IMPCT for Change?
Antwort: Am Anfang steht meist ein Kennenlern‑ und Klärungsprozess: Ziele, Herausforderungen, Status quo, interne Ressourcen und Zeithorizonte. Darauf basierend schlagen wir ein passendes Vorgehen vor – etwa Analyse‑Phase, Workshop‑Reihe, Pilotprojekt oder umfassenden Strategieprozess. Wichtig ist, früh die relevanten Stakeholder einzubeziehen und klare Erwartungen, Rollen und Meilensteine zu definieren, damit Wirkung und Lernprozesse von Beginn an zusammenlaufen. Besonders gut sind wir in Aufgabenstellungen, in denen es nur ein
„weißes Blatt“ Papier gibt und Dinge von Null an gemeinsam gestaltet werden müssen.